Scheidungsrecht-FAQ

Rechtsanwalt Thomas Hummel vertritt Sie auch bei einer Scheidung.
Rechtsanwalt Thomas Hummel vertritt Sie auch bei einer Scheidung.
Scheidungen sind eines der emotionalsten rechtlichen Themen überhaupt. Es geht hier nicht um bloße finanzielle Fragen, fast immer schwingen persönliche Enttäuschung, Verletzung und nicht selten auch Rachegedanken mit. Gibt es gemeinsame Kinder, so müssen auch Fragen des Sorgerechts und des Umgangsrechts diskutiert und geklärt werden.

Rechtsanwalt Thomas Hummel mit Kanzleien in München-Pasing und Gröbenzell (Lkr. Fürstenfeldbruck) vertritt Sie auch in Scheidungsverfahren.

Mehr dazu finden Sie auf info-familienrecht.de.


Was ist eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

Als Scheidungsfolgenvereinbarung bezeichnet man einen Ehevertrag zwischen Ehepartnern, denen bereits klar ist, dass sie sich scheiden lassen wollen. In der Vereinbarung werden die Folgen der Scheidung geregelt, bspw. Unterhalt, Zugewinnausgleich, Nutzung der bisherigen Ehewohnung und Sorgerecht. Idealerweise sollte eine Vereinbarung einem Scheidungsantrag vorausgehen.

Wo kann eine Scheidungsfolgenvereinbarung geschlossen werden?

Die Vereinbarung kann im Anwaltsprozess vor dem Familiengericht oder vor einem Notar geschlossen werden. Eine privatschriftliche Scheidungsfolgenvereinbarung ist dagegen nicht möglich, da sie die vorgesehene Formvorschriften nicht erfüllt.

Scheidungen sind nie schön, für keinen Beteiligten. Trotzdem sollte man eine Ehe aber zivilisiert und sachlich zu Ende bringen. Ihr Anwalt hilft Ihnen dabei.
Scheidungen sind nie schön, für keinen Beteiligten. Trotzdem sollte man eine Ehe aber zivilisiert und sachlich zu Ende bringen. Ihr Anwalt hilft Ihnen dabei.
Was kostet eine Scheidung?

Wie immer beim gerichtlichen Verfahren richten sich die Kosten nach dem Streitwert. Das Gericht setzt also fest, wieviel den Beteiligten das Verfahren „wert“ ist. Je höher dieser Wert, desto höher sind auch die Gerichts- und Anwaltskosten.

Der Wert einer Scheidung liegt dabei beim Dreifachen des gemeinsamen Einkommens der Ehegatten. Verdienst bspw. der Mann 4500 Euro und die Frau 3000 Euro, liegt das Monatseinkommen bei 7500 Euro und der Streitwert bei 3 x 7500 = 22500 Euro (§ 43 Abs. 2 FamGKG).

Die Gebühren findet man in der Anlage zum FamGKG. Bei mehr als 22000 bis 25000 Euro beträgt eine Gebühr 371 Euro, im gerichtlichen Verfahren zahlt man zwei Gebühren, also 742 Euro.

Hinzu kommen Anwaltsgebühren. Diese errechnen sich ähnlich, allerdings anhand des RVG. Beim gleichen Streitwert kommt man so auf zusätzlich 2368,10 Euro pro Anwalt.

Kann ich mich auch ohne Anwalt scheiden lassen?

Das kommt darauf an. Grundsätzlich muss man in allen Verfahren vor den Familiengerichten anwaltlich vertreten sein (§ 114 Abs. 1 FamFG). Keinen Anwalt braucht eine Partei, die der Scheidung einfach nur zustimmt (§ 114 Abs. 4 Nr. 3 FamFG). Ob dies ratsam ist, muss man im Einzelfall feststellen – denn das bedeutet, dass der Ehepartner anwaltlich beraten und vertreten ist, der andere aber nur noch damit einverstanden ist.